masters of the universe

Hörspiel

Hörspielkassetten – eine Zeitreise mit Bleistift und Bandsalat

Die MC – die gute alte Musikkassette – gehörte einfach zu unserer Kindheit. Es gab sie mit Musik, Hörspielen, Märchen und Geschichten oder zum Selberbespielen. Langsam verdrängte sie die LP und hielt Einzug in unsere Kinderzimmer.

Bei uns bedeutete das manchmal ganz einfach: Wer sitzt gerade vor dem Kassettenrekorder?

Denn das Gerät war schließlich begehrt. Vielleicht hatte meine kleine Schwester gerade ihre Märchen oder irgendwelche Mädchengeschichten laufen. Vielleicht hatte mein Vater seine Elvis-Kassetten eingelegt. Und irgendwo im Hintergrund wartete schon meine eigene Ungeduld darauf, endlich Masters of the Universe hören zu können.

Also hieß es warten oder verhandeln und hoffen, dass die Kassette bald zu Ende war.

Irgendwann bekam ich dann meinen eigenen Kassettenrekorder. Ich war sieben Jahre alt und für mich war das ungefähr so, als hätte man mir ein kleines Stück Unabhängigkeit ins Kinderzimmer gestellt. Und natürlich durfte das passende Futter nicht fehlen.

Meme

Warum mag ich das nicht mehr – oder: Wie sich Fan-Sein verändert

Meine Armee wuchs. X-Wings landeten im Regal. Der Sandkasten wurde zu Tatooine. Zerknüllte Bettlaken verwandelten sich in die Eiswüste von Hoth. Einmal die Woche ein Film – mein erstes echtes Fan-Ritual.

Star Wars war der Traum, den man gemeinsam auf der Couch lebte.

Und dann kamen die Masters

Zum siebten Geburtstag bekam ich von meiner Mutter das Doppelpack He-Man und Skeletor – inklusive des Hörspiels Die Giganten des Universums.

Lukevsheman

He-Man, Luke Skywalker und wer hatte mehr Macht

rgendwo weit draußen im Universum liegt der Planet Eternia. Ein Ort voller Wunder, Burgen und geheimnisvoller Landschaften – und ganz bestimmt der schönste Planet, den es gibt. Dort, in einem großen Palast, wird ein schlafender Junge sanft geweckt. Man-At-Arms steht neben ihm und spricht ruhig, fast wie ein guter Freund.