Monat: September 2026

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Superhelden – Könnt ihr euch noch erinnern?

Wir bekamen Christopher Reeve als Superman und Michael Keaton als Batman.

Und damit waren zwei Helden da, die für mich bis heute etwas ganz Besonderes geblieben sind.

Keine Neuauflage und kein Reboot hat dieses ganz spezielle Gefühl für mich wieder vollständig zurückgebracht.

Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn die ersten Töne von John Williams' Superman-Thema erklingen. Und dann kommt Danny Elfmans Batman Theme – und innerhalb weniger Sekunden wird aus dem Wohnzimmer plötzlich Gotham City. Dunkel, geheimnisvoll, bedrohlich.

Dafür brauchte es damals keine riesige digitale Effektorgie.

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Die Helden meiner Kindheit – von Schwarzenegger bis Bruce Willis

Allein diese Erscheinung.

Als Kind war mir natürlich völlig egal, dass da ein österreichischer Bodybuilder zum internationalen Filmstar geworden war. Für mich war er einfach der Typ, der Probleme hatte – und sie anschließend meistens mit sehr viel Muskelkraft löste.

Terminator, Commando, Predator oder Conan – Arnie gehörte einfach in diese Zeit.

Besonders der Terminator hat sich bei mir eingebrannt. Schwarze Sonnenbrille, Lederjacke, Motorrad und dieser Gesichtsausdruck, bei dem man schon wusste: Der Mann diskutiert nicht lange.

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Back to the Cinema … I’ll be back!

Und dann waren da noch die Kriegsfilme. Rambo, Apocalypse Now, Platoon, Good Morning, Vietnam und Full Metal Jacket erzählten eine deutlich härtere Geschichte. Sie zeigten uns, dass Krieg eben nicht nur aus Heldentum, Explosionen und coolen Sprüchen bestand. Manche dieser Filme waren unbequem, brutal und verstörend – und gerade deshalb blieben sie im Kopf.

Aber all diese Filme hatten noch etwas gemeinsam: Sie erschufen für uns eine ganz neue Generation von Kinohelden.

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Warum mag ich das nicht mehr – oder: Wie sich Fan-Sein verändert

Meine Armee wuchs. X-Wings landeten im Regal. Der Sandkasten wurde zu Tatooine. Zerknüllte Bettlaken verwandelten sich in die Eiswüste von Hoth. Einmal die Woche ein Film – mein erstes echtes Fan-Ritual.

Star Wars war der Traum, den man gemeinsam auf der Couch lebte.

Und dann kamen die Masters

Zum siebten Geburtstag bekam ich von meiner Mutter das Doppelpack He-Man und Skeletor – inklusive des Hörspiels Die Giganten des Universums.

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M.A.S.K. – und das etwas andere Transformers

Gegen Ende der 80er gab es eine ganze Flut an Action-Toys mit verrückten Funktionen. Für mich als kleinen Jungen war es das Größte, wenn sich Fahrzeuge verwandeln oder umbauen ließen. Klar, jetzt wird jeder sofort sagen: Transformers – das Nonplusultra der Transformationen. Und ja, auch bei den Turtles oder den Ghostbusters gab es Figuren, die sich in etwas anderes verwandeln konnten.

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He-Man, Luke Skywalker und wer hatte mehr Macht

rgendwo weit draußen im Universum liegt der Planet Eternia. Ein Ort voller Wunder, Burgen und geheimnisvoller Landschaften – und ganz bestimmt der schönste Planet, den es gibt. Dort, in einem großen Palast, wird ein schlafender Junge sanft geweckt. Man-At-Arms steht neben ihm und spricht ruhig, fast wie ein guter Freund.

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Actionfiguren die Helden zum Greifen nah

Da waren sie. Fein säuberlich aufgereiht: die begehrten Figuren aus Plastik mit all ihrem coolen Zubehör, Burgen und Fahrzeugen. Die Verpackungen leuchteten in grellen, herrlich schrillen Farben. Skeletor, He-Man, Trap Jaw mit seinen Wechselarmen. Der Wind Raider, der schnelle Gleiter der Helden. Und der Land Shark – das haiähnliche Fortbewegungsmittel der Bösen.

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Helden, Heldinnen und was lernte uns die heutige Folge….

Ein wunderbares Beispiel dafür ist He-Man, Folge 3:„Das verschwundene Schwert“. Orko soll in seinem chaotischen Zimmer im Palast endlich Ordnung schaffen und lässt dabei – natürlich – das Schwert von Prinz Adam verschwinden. Am Ende der Episode ermahnt ihn Man-At-Arms, sein Zimmer aufzuräumen. Ordentlich. Und vor allem ohne Magie. Diese Szene kommt noch vor der eigentlichen Moral – und Orko zeigt uns dabei herrlich augenzwinkernd, was es bedeutet, die Finger hinter dem Rücken zu kreuzen. Ein schelmisches Lächeln inklusive.

Keine echte Einsicht, keine ernst gemeinte Erkenntnis – sondern genau diese Art von kindlicher Ausrede, die wir nur zu gut kannten. Und vielleicht gerade deshalb blieb sie uns so lange im Gedächtnis.

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Cornflakes, Fernbedienung und pssst …

Dann wurde der Powerknopf auf der Fernbedienung gedrückt. Die gute alte Röhre erwachte mit lautem Knistern und Rauschen zum Leben und füllte den eben noch schwarzen Bildschirm mit flackernden Bildern. Hektisch suchte man den richtigen Sender, immer in der Angst, das geliebte Intro der Zeichentrickserie verpasst zu haben.
Mit etwas Glück lief noch Werbung – diese herrlich überdrehte Werbung, in der das passende Spielzeug zur Serie bunt, laut und spektakulär angepriesen wurde.