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Hörspiel

Hörspielkassetten – eine Zeitreise mit Bleistift und Bandsalat

Die MC – die gute alte Musikkassette – gehörte einfach zu unserer Kindheit. Es gab sie mit Musik, Hörspielen, Märchen und Geschichten oder zum Selberbespielen. Langsam verdrängte sie die LP und hielt Einzug in unsere Kinderzimmer.

Bei uns bedeutete das manchmal ganz einfach: Wer sitzt gerade vor dem Kassettenrekorder?

Denn das Gerät war schließlich begehrt. Vielleicht hatte meine kleine Schwester gerade ihre Märchen oder irgendwelche Mädchengeschichten laufen. Vielleicht hatte mein Vater seine Elvis-Kassetten eingelegt. Und irgendwo im Hintergrund wartete schon meine eigene Ungeduld darauf, endlich Masters of the Universe hören zu können.

Also hieß es warten oder verhandeln und hoffen, dass die Kassette bald zu Ende war.

Irgendwann bekam ich dann meinen eigenen Kassettenrekorder. Ich war sieben Jahre alt und für mich war das ungefähr so, als hätte man mir ein kleines Stück Unabhängigkeit ins Kinderzimmer gestellt. Und natürlich durfte das passende Futter nicht fehlen.

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Draußen das Abenteuer – als die Welt noch unser Spielplatz war

Wir hatten einen ganzen Planeten für uns – und der begann ungefähr drei Meter hinter der Haustür.

In unseren Rucksäcken befand sich alles, was eine ordentliche Expedition brauchte: Taschenlampe, Feldflasche, Taschenmesser und manchmal ein paar Dinge, deren Nutzen wir selbst nicht genau kannten, die aber garantiert irgendwann lebenswichtig sein würden.

Dann ging's los.

Wir hatten Zeit bis zum Sonnenuntergang. Oder bis zu der Uhrzeit, zu der wir wieder zu Hause sein mussten. Eine Armbanduhr brauchte man dafür eigentlich nicht. Irgendwann würde schon jemand aus dem Fenster brüllen.

Und bis dahin?

Freie Fahrt für die Fantasie.

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Superhelden – Könnt ihr euch noch erinnern?

Wir bekamen Christopher Reeve als Superman und Michael Keaton als Batman.

Und damit waren zwei Helden da, die für mich bis heute etwas ganz Besonderes geblieben sind.

Keine Neuauflage und kein Reboot hat dieses ganz spezielle Gefühl für mich wieder vollständig zurückgebracht.

Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn die ersten Töne von John Williams' Superman-Thema erklingen. Und dann kommt Danny Elfmans Batman Theme – und innerhalb weniger Sekunden wird aus dem Wohnzimmer plötzlich Gotham City. Dunkel, geheimnisvoll, bedrohlich.

Dafür brauchte es damals keine riesige digitale Effektorgie.

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Die Helden meiner Kindheit – von Schwarzenegger bis Bruce Willis

Allein diese Erscheinung.

Als Kind war mir natürlich völlig egal, dass da ein österreichischer Bodybuilder zum internationalen Filmstar geworden war. Für mich war er einfach der Typ, der Probleme hatte – und sie anschließend meistens mit sehr viel Muskelkraft löste.

Terminator, Commando, Predator oder Conan – Arnie gehörte einfach in diese Zeit.

Besonders der Terminator hat sich bei mir eingebrannt. Schwarze Sonnenbrille, Lederjacke, Motorrad und dieser Gesichtsausdruck, bei dem man schon wusste: Der Mann diskutiert nicht lange.

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Back to the Cinema … I’ll be back!

Und dann waren da noch die Kriegsfilme. Rambo, Apocalypse Now, Platoon, Good Morning, Vietnam und Full Metal Jacket erzählten eine deutlich härtere Geschichte. Sie zeigten uns, dass Krieg eben nicht nur aus Heldentum, Explosionen und coolen Sprüchen bestand. Manche dieser Filme waren unbequem, brutal und verstörend – und gerade deshalb blieben sie im Kopf.

Aber all diese Filme hatten noch etwas gemeinsam: Sie erschufen für uns eine ganz neue Generation von Kinohelden.

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Warum mag ich das nicht mehr – oder: Wie sich Fan-Sein verändert

Meine Armee wuchs. X-Wings landeten im Regal. Der Sandkasten wurde zu Tatooine. Zerknüllte Bettlaken verwandelten sich in die Eiswüste von Hoth. Einmal die Woche ein Film – mein erstes echtes Fan-Ritual.

Star Wars war der Traum, den man gemeinsam auf der Couch lebte.

Und dann kamen die Masters

Zum siebten Geburtstag bekam ich von meiner Mutter das Doppelpack He-Man und Skeletor – inklusive des Hörspiels Die Giganten des Universums.

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M.A.S.K. – und das etwas andere Transformers

Gegen Ende der 80er gab es eine ganze Flut an Action-Toys mit verrückten Funktionen. Für mich als kleinen Jungen war es das Größte, wenn sich Fahrzeuge verwandeln oder umbauen ließen. Klar, jetzt wird jeder sofort sagen: Transformers – das Nonplusultra der Transformationen. Und ja, auch bei den Turtles oder den Ghostbusters gab es Figuren, die sich in etwas anderes verwandeln konnten.

Lukevsheman

He-Man, Luke Skywalker und wer hatte mehr Macht

rgendwo weit draußen im Universum liegt der Planet Eternia. Ein Ort voller Wunder, Burgen und geheimnisvoller Landschaften – und ganz bestimmt der schönste Planet, den es gibt. Dort, in einem großen Palast, wird ein schlafender Junge sanft geweckt. Man-At-Arms steht neben ihm und spricht ruhig, fast wie ein guter Freund.