Back to the Cinema … I’ll be back!

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Und dann waren da noch die Kriegsfilme. Rambo, Apocalypse Now, Platoon, Good Morning, Vietnam und Full Metal Jacket erzählten eine deutlich härtere Geschichte. Sie zeigten uns, dass Krieg eben nicht nur aus Heldentum, Explosionen und coolen Sprüchen bestand. Manche dieser Filme waren unbequem, brutal und verstörend – und gerade deshalb blieben sie im Kopf.

Aber all diese Filme hatten noch etwas gemeinsam: Sie erschufen für uns eine ganz neue Generation von Kinohelden.

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Neben den Serien und Cartoons der 80er prägte und faszinierte uns noch etwas ganz anderes: die große Leinwand. Das Kino war unsere Eintrittskarte in andere Welten. Dort warteten Blockbuster, die später zu Kultfilmen wurden und für unzählige Produktionen den Weg bereiteten.

Also teilen wir das Ganze doch einfach mal in ein paar Kategorien ein. Wobei das bei den 80ern gar nicht so einfach ist – denn irgendwie passte vieles gleich in mehrere Schubladen.

Da wären zum Beispiel die Actionfilme: Top Gun, Lethal Weapon, Stirb Langsam, Delta Force und noch jede Menge andere. Filme, bei denen es krachte, qualmte, schoss und explodierte. Und natürlich musste am Ende irgendwie der Held übrig bleiben.

Dann gab es die Science-Fiction-Fraktion: Star Wars, Predator, Alien, RoboCop oder Running Man. Einige dieser Filme haben inzwischen sogar ihre mehr oder weniger gelungenen Reboots und Neuauflagen bekommen. Aber seien wir ehrlich: Für uns waren sie damals einfach neu. Wir saßen davor und staunten.

Und dann natürlich die Abenteuerfilme. Allen voran die Indiana-Jones-Reihe. Dazu Die Goonies, Time Bandits oder Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten. Filme, die einem das Gefühl gaben, dass hinter der nächsten Ecke bereits das nächste Abenteuer wartet. Man musste eigentlich nur losgehen.

Natürlich durften auch die Cop-Movies nicht fehlen. Beverly Hills Cop, Nur 48 Stunden, Dirty Harry – harte Jungs, schnelle Sprüche und noch schnellere Fäuste. Die Mischung aus Action, Humor und einer ordentlichen Portion Coolness war damals einfach unschlagbar.

Und dann gab es diese Filme, die irgendwie für sich selbst sprechen: Masters of the Universe, Flash Gordon, Stand by Me oder eben Time Bandits. Ganz unterschiedliche Geschichten, aber jeder davon hinterließ auf seine eigene Art Spuren.

Und dann waren da noch die Kriegsfilme. Rambo, Apocalypse Now, Platoon, Good Morning, Vietnam und Full Metal Jacket erzählten eine deutlich härtere Geschichte. Sie zeigten uns, dass Krieg eben nicht nur aus Heldentum, Explosionen und coolen Sprüchen bestand. Manche dieser Filme waren unbequem, brutal und verstörend – und gerade deshalb blieben sie im Kopf.

Aber all diese Filme hatten noch etwas gemeinsam: Sie erschufen für uns eine ganz neue Generation von Kinohelden.

Plötzlich waren Mel Gibson, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone, Tom Cruise, Eddie Murphy und Chuck Norris die Helden unserer Zeit. Männer, die entweder mit Muskeln, Fäusten, Waffen, Autos oder einfach einer gehörigen Portion Selbstvertrauen durch die Leinwand marschierten.

Mal mit freiem Oberkörper, zerrissenem Shirt und ordentlich Kunstblut im Gesicht. Mal im coolen Flieger-Overall mit Sonnenbrille. Egal, ob sie gerade einen Terroristen jagten, eine Geiselnahme beendeten, gegen Aliens kämpften oder einfach nur die Welt retten mussten – am Ende des Tages musste die Sache irgendwie gut ausgehen.

Und natürlich wurden wir dabei für 90 oder maximal 120 Minuten in eine andere Welt entführt.

Geiselnahmen? Kein Problem.

Terroristen? Werden erledigt.

Aliens? Können kommen.

Bösewicht mit Weltherrschaftsplänen? Na dann mal los.

Wir saßen im Kinosessel und wussten zwar, dass wir irgendwann wieder nach Hause mussten – aber bis dahin gehörte uns diese Welt.

Und dann waren da diese Sprüche.

Unzählige Filmzitate haben sich so tief in unsere Köpfe eingebrannt, dass wir sie teilweise noch Jahrzehnte später völlig selbstverständlich benutzen. Wer hat nicht schon einmal auf eine Verabschiedung mit einem breiten Grinsen „Ich komme wieder!“ geantwortet?

Oder irgendwo fällt ein „Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!“.

Und bei irgendeiner Herausforderung kommt plötzlich ein dramatisches:

„Es kann nur einen geben!“

Man muss dabei nicht einmal erklären, woher es kommt. Jeder, der diese Filme damals gesehen hat, weiß sofort Bescheid.

Genau das war die Magie dieser Zeit.

Wir hatten unsere Helden. Wir hatten unsere Filme. Und wir hatten das Gefühl, dass das nächste große Abenteuer nur eine Kinokarte entfernt war.

Selbst die Horrorfilme fühlten sich damals irgendwie anders an. Halloween und Co. sorgten dafür, dass man sich nachts zweimal umsah, bevor man das Licht ausmachte. Und manche Filme zeigten uns gleichzeitig, dass bestimmte Dinge eben nicht nur cool waren, weil sie auf der Leinwand gut aussahen.

Platoon zum Beispiel machte deutlich, dass Krieg nicht einfach nur ein Spiel für Jungs mit Plastikpistolen war. Wir konnten draußen Krieg spielen – aber Filme wie dieser zeigten uns irgendwann, was hinter dieser Vorstellung tatsächlich stecken konnte.

Überhaupt waren die Filme der 80er und frühen 90er für mich etwas Besonderes. Sie waren spannend, manchmal völlig überdreht, manchmal ernst und manchmal einfach herrlich bescheuert. Aber sie fesselten uns.

Man hoffte auf Fortsetzungen und fieberte ihnen entgegen. Man sprach nach dem Kinobesuch darüber, welcher Film besser war. Man tauschte sich auf dem Schulhof aus. Und wenn der Film irgendwann im Fernsehen lief, wurde natürlich wieder eingeschaltet.

Ich könnte wahrscheinlich noch stundenlang Filme aufzählen, die mich damals und teilweise bis heute vor die Flimmerkiste fesseln. Es gab einfach so viele. Gerade für uns Jungs wurde ordentlich aufgefahren: Einzelkämpfer, Superhelden, Polizisten, Soldaten, Piloten, Abenteurer und natürlich jede Menge Typen, die eigentlich überhaupt keine Angst haben durften.

Aber bei all dem Spektakel gab es noch einen ganz wichtigen Bestandteil, der mindestens genauso viel Atmosphäre erzeugte wie die Bilder selbst:

Die Musik

Die 80er hatten Soundtracks und Themes, die man nicht einfach nur hörte – man erkannte sie.

Ein paar Takte reichten und schon war man wieder mitten im Film.

Alan Silvestri lieferte mit seinen Kompositionen unter anderem für Zurück in die Zukunft Musik, die heute noch sofort Bilder im Kopf entstehen lässt. Danny Elfmans Batman-Theme gehört für mich genauso zu dieser Zeit wie das Bat-Symbol über Gotham.

Und dann natürlich Harold Faltermeyer. Seine Themes haben bis heute diesen ganz eigenen 80er-Sound, der einem schon nach wenigen Sekunden eine Gänsehaut verpassen kann.

Aber nicht nur die großen Filmmusiken blieben hängen. Auch die Songs bekannter Künstler wurden untrennbar mit diesen Filmen verbunden.

Irene Cara, Donna Summer, Prince, Kenny Loggins, Berlin – und natürlich Patrick Swayze, der nicht nur auf der Leinwand eine gute Figur machte, sondern mit seinem Gesang ebenfalls Spuren hinterließ.

Das waren keine bloßen Hintergrundgeräusche.

Das waren Soundtracks unserer Kindheit.

Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ein einziger Song oder ein paar Takte einer Filmmusik heute reichen, um uns sofort wieder zurückzukatapultieren.

Zurück ins Kino.

Zurück auf den Teppich vor dem Fernseher.

Zurück in eine Zeit, in der ein Film noch ein kleines Ereignis war.

Und wenn dann irgendwo die ersten Töne erklingen, hört man im Kopf schon fast den Satz:

„I’ll be back.“

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